Matcha Tee - Grünes Gold aus Asien

Matcha Tee


Bereits im 8. Jahrhundert war Matcha Tee in Asien sehr beliebt. Vor allem der japanische Kaiser war ein großer Fan des vitalisierenden Getränks und es etablierte sich eine ganze Teezeremonie darum. Traditionell wird eine Messerspitze des Pulvers in einer Schale mithilfe eines Bambusbesens in heißem Wasser schaumig gerührt. Der Geschmack wird meist als die perfekte Mischung zwischen süß und herb beschrieben. Mittlerweile gibt es viele weitere Variationen des Trend-Getränks – die Matcha Latte gehört wohl zu den Verbreitesten. Zum größten Teil wird Matcha natürlich als Getränk serviert, meist ganz klassisch mit einer kleinen Süßigkeit – so zumindest in Japan. Doch in der Heimat des grünen Pulvers hat man bereist seine Vielseitigkeit erkannt und Matcha hat seinen Weg in verschieden Gerichte und Speisen gefunden: Ob Matcha Eis, Matcha Kaffe,Tiramisu und Torten oder auch herzhafte Gerichte wie Burger und Risotto, es ist vielfältig einsetzbar und lädt zu kulinarischen Experimenten ein – meist mit leckerem Ausgang.

Was ist Matcha?

Es wird auch „König des Grüntees“ genannt, kommt aus Asien und geistert nun schon seit einigen Jahren durch unsere Medien: Matcha Tee. Das feine grüne Pulver zählt bei uns zu den exotischen Superfoods aus weiter Ferne und kann nur in ausgesuchten Läden gekauft werden oder muss online bestellt werden. In Japan dagegen gehört es zum Alltag und wird an jeder Ecke in allen Variationen und Kreationen angeboten. Auch der Name „Matcha“ stammt aus dem Japanischen. Dort heißt es etwa so viel wie „gemahlener Tee“, was auf den Ursprung und die Verarbeitung hindeutet, da es sich bei dem Pulver um fein gemahlene grüne Teeblätter handelt.

Matcha Pulver - was macht es aus?

Aber nicht nur der Geschmack und seine Farbe machen das Matcha Pulver aus. Auch seine anregende und energetisierende Wirkung gehört zu seinen positiven Eigenschaften – wenn nicht zu der besonderen Eigenschaft überhaupt. Matcha enthält Koffein und davon nicht zu wenig: im Vergleich zu Kaffee enthält eine Tasse teilweise bis zu fünfmal so viel Koffein, wie die gleiche Menge des beliebten schwarzen Getränks aus der Kaffeebohne. Nicht nur sind die Mengen deutlich unterschiedlicher, sondern auch die Wirkungsweisen des Koffeins der beiden Wachmacher könnten unterschiedlicher nicht sein.

Matcha Pulver

Matcha Tee - Wirkung

Kaffee gibt einem sozusagen den schnellen Kick am Morgen – man wird ziemlich schnell ziemlich wach, aber dieser Effekt lässt nach kurzer Zeit wieder spürbar nach. Außerdem gibt es viele Menschen, die von Kaffee auch in negativer Weise unruhig werden können, fast schon nervös wirken. Die schnelle Entfaltung des Koffeins rührt daher, dass es direkt freigesetzt wird, sobald es mit Magensäure in Berührung kommt. Bei Matcha ist dies anders. Die Wirkung ist etwas später spürbar, dafür aber auch langanhaltend. Durch die langsame Aufnahme des Koffeins in Matcha empfinden viele Menschen auch eine geringere Nervosität, aber eine gezieltere Konzentrationssteigerung.

Wie bereits angesprochen enthält Kaffee einen gewissen Säureanteil. Dies schlägt vielen Menschen im wahrsten Sine des Wortes auf den Magen und kann bei übermäßigem Verzehr zu Sodbrennen führen. Grüner Tee hingegen ist für seine gute Verträglichkeit und antibakterielle Wirkung bekannt. Durch Letztere kann auch Mundgeruch vorgebeugt werden. Da Matcha aus grünem Tee gewonnen wird, teilt es natürlich diese Eigenschaften. Zusammenfassend kann man sagen, dass Matcha nicht nur sehr gut schmeckt und vielseitig einsetzbar ist, sondern auch unseren Körper positiv beeinflusst. Es kann also nicht verkehrt sein, die morgendliche schwarze Tasse Kaffee hin und wieder durch das grüne Matcha-Pulver zu ersetzen. 

Merken

Merken

Merken