Low Carb - Ernährungsform im Fokus

Wohl jeder von Ihnen hat vermutlich bereits von „low carb“ gehört, doch was versteckt sich eigentlich dahinter und schließt sich low carb und Sport oder low carb in Kombination mit einer veganen Ernährung aus? Wir verraten Ihnen, was Sie über die Ernährungsform wissen müssen und mit welchen Küchentipps diese ganz praktisch Einzug in Ihren Kochalltag erhält.

Low carb und seine Bedeutung

Low carb bedeutet aus dem Englischen übersetzt „wenig Kohlenhydrate“. Entsprechend handelt es sich bei der low carb Ernährung um eine Ernährungsweise, bei welcher der Anteil an Kohlenhydraten reduziert wird. Im Ausgleich dazu findet sich in der low carb Ernährung eine höhere Zufuhr an Fetten und Eiweißen. Insbesondere wenn es um Gewichtsreduktion geht findet das low carb Prinzip häufig Anwendung, da es schnelle Abnehmerfolge verspricht, recht praktikabel ist und sich moderat angewendet auch längerfristig umsetzen lässt. Allerdings sollte die Reduktion an Kohlenhydraten nicht auf die Spitze getrieben werden, um eine ausreichende Versorgung des Körpers zu gewährleisten und keine gesundheitlichen Auswirkungen zu riskieren. Moderat angewandt gehen von der Kostform bei gesunden Anwenderinnen und Anwendern allerdings keine Gefahren aus. Im Gegenteil, eine bewusste low carb Ernährung kann sogar dazu beitragen, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und somit das Risiko für Diabeteserkrankungen reduzieren.

Low carb und Sport

Es gibt einige Sportler, auch im Ausdauerbereich, die auf eine kohlenhydratreduzierte Ernährungsform schwören und damit gute sportliche Erfolge erzielen. Körperliche Aktivität und eine kohlenhydratarme bzw. -reduzierte Ernährung schließen sich also keinesfalls aus. Immerhin ist der Körper entgegen der weit verbreiteten Meinung nicht explizit auf eine hohe Zufuhr an Kohlenhydraten angewiesen, denn er kann auch Fett und Protein verwerten in Energie umwandeln.

 Low carb und vegane oder vegetarische Ernährung

Auch mit einer überwiegend oder rein pflanzlichen Ernährung lässt sich die Kohlenhydratreduktion problemlos kombinieren. Es gibt zahlreiche vegetarische und vegane Eiweißquellen, die mit gehaltvollen Lebensmitteln wie Nüssen, Saaten und Avocados kombiniert werden können und lang anhaltende Sättigung gewährleisten.

Letztlich muss einfach jeder für sich selbst herausfinden und entscheiden, wie er seine Ernährung gestalten möchte. Wer sich für eine low-carb-orientierte Ernährungsweise entscheidet, der findet im Folgenden zahlreiche praktische Küchentipps, um diese einfach und genussvoll in den Alltag zu integrieren.

Praktische Küchentipps für eine low(er) carb-Ernährung

- Beim Backen von Kuchen, Pancakes und Co. können bis zu 25 % des herkömmlichen Mehls durch joy.foods Proteinpulver ersetzt werden. Besonders geeignet sind Mandel, Lupinen- oder Walnussprotein. Noch leichter geht’s mit den joy.foods Zitronen- oder joy.foods Schokomuffin-Backmischungen. Für Brot ist die joy.foods Brotbackmischung ideal.

- Ebenso kann Weizen- oder Dinkelmehl zum Teil durch joy.foods Kokosmehl ersetzt werden. Weitere Pluspunkte: Dadurch erhält der Teig eine natürliche, leichte Süße und einen angenehmen Kokos-Geschmack. Um trotz des Austausches eine ausreichende Bindung zu gewährleisten, ist die Zugabe von einem zusätzlichen Ei oder von 1 EL (gemahlenen) joy.foods Chia-Samen empfehlenswert.

* Die Gesamtzuckermenge kann bei jedem Rezept grundsätzlich um mindestens ein Drittel reduziert werden. Der verbleibende Zuckeranteil lässt sich problemlos durch joy.foods Birkenzucker (außer bei Hefeteig) oder joy.foods Kokosblütenzucker ersetzen.

* Bei Schokolade gilt: Je höher der Kakao-Anteil, desto geringer der Gehalt an Kohlenhydraten. Daher sollte Schokolade mit mindestens 70 % Kakao-Anteil bevorzugt werden. Beim Backen bietet sich statt Schokotropfen die Verwendung von joy.foods Kakaonibs an.

* Pasta-Liebhaber aufgepasst, denn es gibt Alternativen zu klassischen Weizennudeln. Wer nur etwas weniger Kohlenhydrate essen möchte, greift auf Pasta aus gemahlenen Linsen, Kichererbsen oder Erbsen zurück. Wem das nicht genug ist, für den gibt es Spaghetti aus Gemüse. Besonders geeignet sind hierfür Zucchini, aber auch Kohlrabi, Rote Bete, Möhren und Co., die mit einem Spiralschneider in die typische Form gebracht werden. Alternativ kann das Gemüse mit einem Sparschäler in streifenförmige Nudeln geschält werden.

* Bei Kartoffelgerichten, egal ob Auflauf, Suppe oder Brei, kann ein Teil der Knollen durch Pastinaken, Möhren, Sellerie, Kohlrabi oder Steckrübe ersetzt werden.

* Reis kann vollständig oder teilweise durch gehackten Blumenkohl ersetzt werden.

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